Planprofi24 in Dortmund
Bauantrag, Aufmaß, Grundriss, Wohnflächenberechnung, Nutzungsänderung und Energieausweis für Immobilien in Dortmund — digital beauftragt, mit Blick auf die lokalen Zuständigkeiten und Besonderheiten.
Dortmund befindet sich seit dem Ende von Kohle und Stahl in einem der sichtbarsten Strukturwandel-Prozesse im Ruhrgebiet: Ehemalige Zechen- und Hüttenflächen wie der Phoenix-See werden zu neuen Wohn- und Gewerbequartieren, während die Bevölkerung wieder wächst und der Wohnungsmarkt zunehmend angespannt ist. Gleichzeitig prägt der dichte Gründerzeitbestand etwa in der Nordstadt das Stadtbild – mit entsprechendem Bedarf an aktuellen Aufmaßen, Grundrissen und Wohnflächenberechnungen für Bauanträge und Nutzungsänderungen.
Zuständige Bauaufsichtsbehörde in Dortmund
Zuständig für Bauanträge und die bauordnungsrechtliche Prüfung in Dortmund ist das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund als untere Bauaufsichtsbehörde – eine einzige städtische Stelle für das gesamte Stadtgebiet. Die zwölf Dortmunder Stadtbezirke haben zwar eigene Bezirksvertretungen, diese sind jedoch reine Kommunalgremien für lokale Anliegen wie Spielplätze oder Straßenverkehr und haben keinerlei Entscheidungsbefugnis über Baugenehmigungen.
Für die Bearbeitung ist die Bauaufsicht intern in mehrere regionale Bauaufsichtsbezirke gegliedert, ergänzt um eine gesonderte Zuständigkeit für Sonderbauten wie Hochhäuser, Versammlungs- oder Verkaufsstätten. Welcher Bereich innerhalb des Amtes einen Bauantrag bearbeitet, richtet sich nach der Lage des Grundstücks – nach außen bleibt das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt aber eine einzige Anlaufstelle.
Bauordnung und Besonderheiten in Dortmund
Große Teile des Dortmunder Stadtgebiets liegen über ehemaligen Steinkohle-Abbaufeldern, und auch Jahrzehnte nach dem Ende des Bergbaus bewegt sich der Untergrund in einigen Lagen noch spürbar. Vor der Planung eines Bauvorhabens in solchen Gebieten lohnt sich eine Auskunft zur bergbaulichen Situation und Bergschadensgefährdung bei der Abteilung Bergbau und Energie NRW der Bezirksregierung Arnsberg – der Bergbehörde für ganz Nordrhein-Westfalen, die selbst einen ihrer Dienstsitze in Dortmund hat. Das städtische Vermessungs- und Katasteramt beobachtet die Bodenbewegungen zusätzlich fortlaufend und stimmt sich dabei mit dem Bergbau-Rechtsnachfolger RAG und anderen Ruhrgebietsstädten ab.
Wie eng Bergbaugeschichte und heutiges Baugeschehen in Dortmund verknüpft sind, zeigt der Stadtteil Hörde: Auf dem rund 96 Hektar großen Gelände des 2001 stillgelegten Hüttenwerks Phoenix-Ost entstand rund um den seit 2010 gefluteten Phoenix-See eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands, mit neuem Wohnraum sowie Büro- und Gewerbeflächen auf früherem Industriegrund. Für Bauanträge auf solchen Konversionsflächen gilt neben der BauO NRW meist ein eigener Bebauungsplan mit zusätzlichen Auflagen zu Altlasten und Bodenbeschaffenheit.
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