Planprofi24 in Oberhausen
Bauantrag, Aufmaß, Grundriss, Wohnflächenberechnung, Nutzungsänderung und Energieausweis für Immobilien in Oberhausen — digital beauftragt, mit Blick auf die lokalen Zuständigkeiten und Besonderheiten.
Oberhausen steht im Ruhrgebiet wie kaum eine andere Stadt für gelungenen Strukturwandel: Auf den ehemaligen Industrieflächen der Gutehoffnungshütte ist mit CentrO und der Neuen Mitte eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Nordrhein-Westfalens entstanden, das die Stadt von der Schwerindustrie zum Dienstleistungs- und Freizeitstandort gewandelt hat. Trotz wachsender Nachfrage und steigender Baugenehmigungszahlen wurden zuletzt spürbar weniger neue Wohnungen fertiggestellt als im Vorjahr – ein Spannungsfeld, das Bauvorhaben in Oberhausen aktuell prägt.
Zuständige Bauaufsichtsbehörde in Oberhausen
Zuständig ist der Bereich Bauordnung im Technischen Rathaus der Stadt Oberhausen, Bahnhofstraße 66. Das Stadtgebiet ist intern in zwei Bereiche und vier Reviere aufgeteilt, denen jeweils feste Sachbearbeitende zugeordnet sind – welches Revier zuständig ist, richtet sich nach der Lage des Grundstücks und lässt sich über eine städtische Zuständigkeitskarte ermitteln.
Bauanträge werden über das landesweite Bauportal.NRW oder auf dem Postweg eingereicht. Im vereinfachten Genehmigungsverfahren entscheidet die Bauaufsichtsbehörde in der Regel innerhalb von sechs Wochen nach Antragseingang.
Bauordnung und Besonderheiten in Oberhausen
Grundlage ist die Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW), die seit der Novelle zum 1. Januar 2024 unter anderem eine stufenweise Solardachpflicht einführt – seit 1. Januar 2025 auch für Wohngebäude bei Neubau und größerer Dachsanierung – sowie eine Begrünungspflicht für nicht überbaute Grundstücksflächen vorsieht.
Eine Besonderheit, die es in dieser Form nur in Oberhausen gibt, ist die Neue Mitte rund um CentrO: Auf dem ehemaligen Industriegelände der Gutehoffnungshütte entstand seit den 1990er-Jahren eines der größten Konversionsprojekte des Ruhrgebiets, das die Stadtplanung bis heute über eigene Bebauungspläne und einen fortgeschriebenen Masterplan (aktuell Neue Mitte 4.0, erarbeitet mit den Planern von Albert Speer + Partner) steuert. Wer hier gewerbliche Flächen in Wohnnutzung umwandeln oder ergänzend bebauen will, bewegt sich planungsrechtlich innerhalb dieses fortlaufend aktualisierten Rahmens statt allein im klassischen Bebauungsplanverfahren.
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Deutschlandweit einheitlich, digital beauftragt — mit Blick auf die Besonderheiten vor Ort in Oberhausen.
