Planprofi24 in Braunschweig
Bauantrag, Aufmaß, Grundriss, Wohnflächenberechnung, Nutzungsänderung und Energieausweis für Immobilien in Braunschweig — digital beauftragt, mit Blick auf die lokalen Zuständigkeiten und Besonderheiten.
Braunschweig gilt mit TU Braunschweig, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und weiteren Helmholtz- und Fraunhofer-Instituten als eine der forschungsstärksten Regionen Europas – ein Standortfaktor, der zusammen mit gut verdienenden Pendlern aus Hannover und Wolfsburg die Nachfrage nach Wohnraum in der Löwenstadt spürbar erhöht. Besonders die historische Bebauung rund um den Braunschweiger Ring, der die Innenstadt umschließt, verlangt bei Umbau, Modernisierung oder Nutzungsänderung eine sorgfältige Planung.
Zuständige Bauaufsichtsbehörde in Braunschweig
Zuständige untere Bauaufsichtsbehörde ist der Fachbereich Bauordnung und Zentrale Vergabestelle der Stadt Braunschweig mit Sitz Langer Hof 8. Er gliedert sich in die Abteilung Bauordnung, die Abteilung Verwaltung, Brandschutz und Rechtsverfahren sowie die Abteilung Zentrale Vergabestelle und ist – da Braunschweig eine kreisfreie Stadt ist – für das komplette Stadtgebiet einheitlich zuständig, ohne weitere bezirkliche Unterteilung.
Für Bauherren, Planende und Bauinteressierte bietet die Stadt zusätzlich die Beratungsstelle Planen – Bauen – Umwelt als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Bebaubarkeit, Verfahren und Genehmigungsvoraussetzungen an.
Bauordnung und Besonderheiten in Braunschweig
Grundlage ist die Niedersächsische Bauordnung (NBauO), die zuletzt zum 1. Juli 2025 grundlegend novelliert wurde und unter anderem das Bauen im Bestand erleichtert sowie das Verzeichnis verfahrensfreier Vorhaben erweitert.
Eine Besonderheit, die sich so nicht in vergleichbaren niedersächsischen Städten findet, ist der besondere Status des Braunschweiger Rings: Für Teile des Westlichen Ringgebiets gilt seit 2001 die Sanierungssatzung Soziale Stadt – Westliches Ringgebiet, die nach zwei Teilaufhebungen 2011 und 2017 noch rund 176 Hektar umfasst und bis Ende 2026 abgeschlossen werden soll. Die historistische Bebauung entlang des Rings selbst steht zudem größtenteils unter Denkmalschutz nach dem Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz, sodass Umbauten, Fassadenänderungen und Nutzungsänderungen an vielen Gebäuden zusätzlich mit der Denkmalpflege abgestimmt werden müssen.
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Deutschlandweit einheitlich, digital beauftragt — mit Blick auf die Besonderheiten vor Ort in Braunschweig.
