Punktwolke

Eine Punktwolke ist das Rohergebnis eines Laserscans oder einer photogrammetrischen Aufnahme: eine Menge von Messpunkten mit je drei Raumkoordinaten und meist einem Farb- oder Intensitätswert.

Punktwolke: Messpunkte eines Scans statt gezeichneter Linien Punktwolke Messpunkte statt Linien Linienmodell daraus abgeleitet x, y, z Jeder Punkt trägt x, y, z und einen Farb- oder Intensitätswert
Punktwolke: Messpunkte eines Scans statt gezeichneter Linien

Sie bildet das Gebäude ab, kennt aber keine Bauteile. Wo ein Mensch eine Wand sieht, liegen für die Software nur Punkte in einer Ebene; Türen, Fenster oder tragende Wände sind nicht als solche hinterlegt. Der Unterschied zur Bauzeichnung ist damit derselbe wie zwischen Messdaten und Auswertung: Eine Punktwolke lässt sich betrachten und ausmessen, aber nicht bemaßen, beschriften oder als Bauvorlage einreichen.

Im Angebot taucht sie als eigener Liefergegenstand auf, und genau dort entstehen Missverständnisse. Wer nur die Punktwolke bestellt, hat das Gebäude dokumentiert, aber noch keinen nutzbaren Plan; die Modellierung zur Zeichnung oder zum Gebäudemodell ist eine getrennte Leistung. Auch die Dateigrößen sind erheblich, weshalb Übergabemedium und benötigte Software zur Beauftragung gehören.

Sinnvoll ist die Punktwolke trotzdem als Archiv: Stellt sich Monate später eine Frage zur Höhe eines Sturzes, lässt sie sich am Datensatz beantworten — ohne erneute Anfahrt.

Aufmaß & Vermessung anfragen

Verbindlich, digital und ohne versteckte Kosten — jetzt aufmaß & vermessung bei Planprofi24 beauftragen.