Verkaufsoptimierte Grundrisse für Schwabach — verstanden in fünf Sekunden

Auf Immobilienportalen entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob ein Angebot weiterverfolgt oder weggeklickt wird. Der Grundriss trägt dabei mehr als jedes Foto, weil er die Frage beantwortet, die Bilder offenlassen: Wie liegen die Räume zueinander, passt der Zuschnitt zu meinem Leben, wo würde ich wohnen. Ein unleserlicher, schief eingescannter oder handgezeichneter Plan verspielt genau diesen Moment.

Für Schwabach kommt eine Besonderheit der Nachfrage hinzu. Die Stadt ist ein gefragter Wohnstandort im Umfeld von Nürnberg und Fürth — der Nürnberger Hauptbahnhof ist mit dem Regionalzug in etwa zwölf Minuten erreichbar, zwei S-Bahn-Halte liegen im Stadtgebiet. Ein erheblicher Teil der Interessenten sieht sich das Angebot deshalb zuerst online an, aus einer anderen Stadt heraus, und trifft die Entscheidung über eine Besichtigung allein auf Grundlage der Unterlagen.

Ein verkaufsoptimierter Grundriss ist die Antwort darauf. Er zeigt dieselben Räume wie der technische Bestandsplan, aber in einer Darstellung, die auf Verständlichkeit hin gebaut ist: reduziert auf das Wesentliche, mit Möblierung als Größenmaßstab, mit klaren Flächenangaben und Nordpfeil. Was er nicht tut, ist beschönigen — die Maße stammen aus demselben Aufmaß wie alle anderen Unterlagen.

Wann sich ein aufbereiteter Grundriss lohnt

Immer dort, wo das Objekt zuerst am Bildschirm beurteilt wird:

  • Beim Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses über ein Portal.
  • Bei der Neuvermietung, um Besichtigungstermine gezielt zu steuern.
  • Wenn nur alte, schlecht lesbare Pläne vorhanden sind.
  • Bei verwinkelten Altbauzuschnitten, die Erklärung brauchen.
  • Wenn ein Anwesen aus mehreren Bauteilen besteht und der Zusammenhang unklar ist.
  • Bei erklärungsbedürftigen Objekten wie umgenutzten Hofgebäuden.
Was einen guten Verkaufsgrundriss ausmacht

Die häufigste Fehlannahme lautet, ein Verkaufsgrundriss müsse besonders hübsch sein. Tatsächlich muss er vor allem verständlich sein, und Verständlichkeit entsteht durch Weglassen. Ein technischer Bestandsplan enthält Wandstärken, Bemaßungsketten, Konstruktionsangaben und Symbolik, die Fachleute brauchen und alle anderen überfordern. Für die Vermarktung bleibt davon nur, was zur Orientierung beiträgt: Raumformen, Türen und ihre Aufschlagrichtung, Fenster, Treppen, Raumnamen und Flächen. Die Möblierung erfüllt dabei eine Aufgabe, die oft missverstanden wird — sie soll keine Einrichtung vorschlagen, sondern Größen begreifbar machen. Ein Bett und ein Schrank in einem Raum sagen mehr über dessen Nutzbarkeit als jede Quadratmeterzahl, weil sie eine vertraute Bezugsgröße liefern. Wichtig ist, dass die Möbel maßstäblich sind. Ein Sofa, das zu klein gezeichnet wurde, lässt den Raum größer wirken und erzeugt bei der Besichtigung Enttäuschung — die schlechteste aller Ausgangslagen für ein Verkaufsgespräch. Bei Schwabacher Altbauten kommt eine besondere Aufgabe hinzu: Viele Wohnungen haben Zuschnitte, die sich nicht selbst erklären. Durchgangsräume, Erker, schräge Wände, Räume unter Dachschrägen oder Einheiten, die sich über zwei Bauteile mit versetzten Ebenen erstrecken. Hier leistet die Darstellung echte Arbeit, wenn sie Höhenunterschiede kennzeichnet, Schrägen sichtbar macht und die Bauteile in ihrer tatsächlichen Lage zeigt. Und noch ein Punkt: Die Fläche im Plan muss zur Fläche im Exposé passen. Weil beides bei uns aus demselben Aufmaß stammt, ist dieser Abgleich kein Zufall.

Darstellungsvarianten

Je nach Objekt und Zielgruppe kommen unterschiedliche Formen in Frage:

Zweidimensionaler Grundriss

Die klassische Draufsicht mit Möblierung und Flächenangaben. Für die meisten Objekte die klarste Lösung.

Dreidimensionale Darstellung

Räumliche Ansicht mit Wandhöhen, hilfreich bei ungewöhnlichen Zuschnitten und Dachwohnungen.

Gesamtdarstellung des Anwesens

Bei mehreren Bauteilen die Übersicht, aus der hervorgeht, wie Vorderhaus, Hof und Rückgebäude zusammenhängen.

Variante mit Umbauvorschlag

Zeigt neben dem Bestand eine mögliche Neuaufteilung — nützlich bei Objekten mit Entwicklungspotenzial.

Was in einen Verkaufsgrundriss gehört

  • Raumnamen und Flächen

    Je Raum die Nutzung und die Fläche, abgestimmt mit der Wohnflächenangabe im Exposé.

  • Maßstäbliche Möblierung

    Als Größenbezug gedacht, nicht als Einrichtungsvorschlag — und in korrekter Größe gezeichnet.

  • Nordpfeil

    Die Ausrichtung ist für viele Interessenten ein Entscheidungskriterium und fehlt erstaunlich oft.

  • Türen mit Aufschlagrichtung

    Sie zeigen, wie man sich durch die Wohnung bewegt, und machen Durchgangsräume erkennbar.

  • Kennzeichnung von Schrägen

    Bei Dachwohnungen unverzichtbar, damit die nutzbare Fläche richtig eingeschätzt wird.

  • Angabe von Geschoss und Zuordnung

    Bei mehrteiligen Anwesen die Information, in welchem Bauteil und auf welcher Ebene der Plan liegt.

Aufgaben aus Schwabach

Altbauwohnung mit Durchgangszimmer

Die Darstellung muss zeigen, wie die Räume erschlossen sind, statt den Zuschnitt zu kaschieren.

Dachwohnung mit Schrägen

Erst die Kennzeichnung der Höhenlinien macht verständlich, welche Fläche tatsächlich nutzbar ist.

Anwesen mit umgebautem Hofgebäude

Eine Übersicht über alle Bauteile ersetzt eine lange Beschreibung im Exposétext.

Reihenhaus im Ortsteil

Klarer Zuschnitt, aber die Zuordnung von Keller, Garten und Stellplatz gehört sichtbar in den Plan.

So entsteht der Verkaufsgrundriss

  1. Zielgruppe und Portal klären

    Wo das Objekt beworben wird und wer angesprochen werden soll, beeinflusst Darstellung und Format.

  2. Aufmaß vor Ort

    Unsere Architekten nehmen die Wohnung auf, damit die Flächen im Plan denen im Exposé entsprechen.

  3. Reduzieren und aufbereiten

    Aus dem technischen Plan entsteht die Vermarktungsdarstellung — reduziert, möbliert, beschriftet.

  4. Abstimmen

    Sie sehen einen Entwurf und können Darstellung, Beschriftung und Möblierung anpassen lassen.

  5. Ausgeben

    Lieferung in den Formaten und Auflösungen, die Portale und Druckexposés verlangen.

Was den Aufwand bestimmt

Zeichenaufwand entsteht durch Komplexität und durch die Zahl der Varianten:

  • Zahl der Geschosse und Einheiten

    Jedes Geschoss und jede Einheit ist eine eigene Darstellung.

  • Komplexität des Zuschnitts

    Verwinkelte Altbaugrundrisse und Räume unter Schrägen verlangen mehr Sorgfalt in der Darstellung.

  • Zweidimensional oder räumlich

    Eine dreidimensionale Darstellung ist aufwendiger als die klassische Draufsicht.

  • Vorhandene Grundlagen

    Liegt bereits ein aktuelles Aufmaß vor, beschränkt sich die Arbeit auf die Aufbereitung.

Alle Leistungen in Schwabach

Bauantrag, Aufmaß, Grundriss, Wohnflächenberechnung, Nutzungsänderung und Energieausweis — Übersicht für Schwabach ansehen →

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