Verkaufsoptimierte Grundrisse für Ingelheim am Rhein — Räume verständlich machen, ohne zu übertreiben

Ein Interessent entscheidet in wenigen Sekunden, ob er ein Inserat weiterliest. Fotos ziehen den Blick an, aber die Frage, ob ein Objekt überhaupt infrage kommt, beantwortet der Grundriss: Wie liegen die Räume zueinander, wo ist der Eingang, passt ein Esstisch in die Küche, lässt sich ein Arbeitszimmer unterbringen. Wo dieser Grundriss fehlt oder als unleserlicher Scan hinterlegt ist, springen Interessenten ab, bevor eine Besichtigung überhaupt zustande kommt.

In Ingelheim am Rhein trifft das auf einen Markt, der von Zuzug geprägt ist. Als Stammsitz eines großen Pharmaunternehmens zieht die Stadt Beschäftigte und Pendler an, die häufig aus der Ferne suchen — über Portale, am Bildschirm, ohne die Möglichkeit, mal eben vorbeizufahren. Für diese Suchenden ist der Grundriss nicht eine Ergänzung des Exposés, sondern dessen wichtigster Teil.

Verkaufsoptimiert heißt dabei nicht beschönigt. Die Maße bleiben die aus dem Aufmaß, die Flächen die aus der Berechnung. Optimiert wird die Darstellung: Lesbarkeit, Orientierung, eine Möblierung, die Größenverhältnisse begreifbar macht — besonders dort, wo ein Raumzuschnitt ungewöhnlich ist.

Wann sich ein neuer Vermarktungsgrundriss lohnt

Diese Ausgangslagen kosten Interessenten:

  • Es liegt nur ein grauer Scan aus der Bauakte vor, mit handschriftlichen Ergänzungen.
  • Die vorhandene Zeichnung zeigt einen Zustand vor dem letzten Umbau.
  • Der Grundriss ist unbemaßt, sodass sich Größenverhältnisse nicht erschließen.
  • Das Objekt hat einen ungewöhnlichen Zuschnitt, der ohne Möblierung schwer vorstellbar ist.
  • Mehrere Gebäudeteile gehören zusammen, aber niemand erkennt, wie.
  • Das Inserat läuft seit Wochen ohne Anfragen, obwohl Lage und Preis stimmen.
Wie man ein Ingelheimer Hofgebäude verkäuflich darstellt

Ein Reihenhaus erklärt sich im Grundriss von selbst. Ein umgenutztes Kelterhaus nicht. Solche Objekte haben Qualitäten, die auf einer schematischen Zeichnung nicht ankommen: Raumhöhen weit über dem Üblichen, große zusammenhängende Flächen ohne tragende Zwischenwände, ein Innenhof, der zum Wohnraum gehört, ein Gewölbekeller mit konstanter Temperatur. Sie haben aber auch Eigenschaften, die auf einer schematischen Zeichnung abschreckend wirken: tiefe Räume mit Fenstern nur an einer Seite, Zugänge über den Hof, halbe Geschossversätze zwischen Bauteilen. Wer solche Objekte inseriert, hat zwei Möglichkeiten. Die eine ist, den Grundriss unkommentiert einzustellen und darauf zu hoffen, dass jemand die Fantasie mitbringt. Die andere ist, die Zeichnung so aufzubereiten, dass sie erklärt: mit einer Möblierung im richtigen Maßstab, die zeigt, dass in einen zwölf Meter langen Raum tatsächlich Wohnen, Essen und Kochen passen; mit einer Kennzeichnung der Raumhöhen dort, wo sie über dem Üblichen liegen; mit einer Darstellung, die den Hof als zugehörige Fläche sichtbar macht statt als weißen Fleck. Was dabei nicht passiert: Wände verschieben, Fenster hinzufügen, Möbel unter Normgröße zeichnen oder Flächen aufrunden. Solche Kunstgriffe fallen spätestens bei der Besichtigung auf, und dann ist nicht nur das Objekt beschädigt, sondern das Vertrauen in alle übrigen Angaben. Die Maße stammen aus demselben Aufmaß, auf dem auch die Wohnflächenberechnung beruht.

Was die Darstellung leisten muss

Vier Eigenschaften machen einen Vermarktungsgrundriss brauchbar:

Lesbarkeit am Bildschirm

Klare Linienstärken, ausreichend große Beschriftung und ein Kontrast, der auch in einer Portalvorschau funktioniert.

Maßstabsgerechte Möblierung

Betten, Tische und Sofas in realistischen Größen. Untermaßige Möbel lassen Räume größer wirken und gehen bei der Besichtigung nach hinten los.

Orientierung

Nordpfeil, Eingangskennzeichnung und Raumbezeichnungen, damit sich der Betrachter im Plan zurechtfindet.

Angaben zu Fläche und Höhe

Flächen je Raum und, wo es das Objekt auszeichnet, die Raumhöhe — im Altbau oft das stärkste Argument.

Was Sie erhalten

  • Möblierter Grundriss je Geschoss

    In einer Darstellung, die für Portal, Exposé und Ausdruck gleichermaßen taugt.

  • Flächenangaben je Raum

    Abgeleitet aus derselben Berechnung, die auch der Wohnflächenangabe im Inserat zugrunde liegt.

  • Darstellung zugehöriger Außen- und Nebenflächen

    Hof, Terrasse, Keller und Nebengebäude, soweit sie zum Objekt gehören.

  • Dateiformate für die Vermarktung

    In den Auflösungen und Zuschnitten, die Portale und Druck benötigen.

Vermarktungsfälle aus Ingelheim

Eigentumswohnung für Berufspendler

Die Zielgruppe sucht online und aus der Ferne. Ein klarer Grundriss ersetzt hier die erste Besichtigung.

Umgebautes Hofgebäude

Große Raumhöhen und offene Flächen sind das Verkaufsargument — sie müssen im Plan sichtbar werden.

Einfamilienhaus mit nachträglichem Anbau

Der Anbau erscheint auf alten Plänen gar nicht. Eine aktuelle Zeichnung räumt Rückfragen aus.

Anwesen mit mehreren Gebäuden

Ein Übersichtsblatt zeigt, wie Wohnhaus, Nebengebäude und Hof zusammengehören, bevor die Einzelgrundrisse folgen.

Von der Aufnahme zum Exposéblatt

  1. Objekt aufnehmen

    Aufmaß vor Ort, einschließlich der Räume, die im Inserat später eine Rolle spielen sollen.

  2. Basisgrundriss erstellen

    Die maßhaltige Zeichnung entsteht zuerst — sie bleibt die Referenz für alle weiteren Fassungen.

  3. Vermarktungsfassung ableiten

    Reduzierte Darstellung, maßstabsgerechte Möblierung, Beschriftung und Orientierungshilfen.

  4. Formate ausgeben

    Für Portale, Exposé und Druck in der jeweils passenden Auflösung.

  5. Abgleich mit den übrigen Angaben

    Zum Schluss werden Flächen, Raumzahl und Bezeichnungen gegen Wohnflächenberechnung und Exposétext gehalten, damit im Inserat keine zwei unterschiedlichen Zahlen nebeneinanderstehen.

Was den Aufwand bestimmt

Die Vermarktungsfassung baut auf dem Basisgrundriss auf; der Zusatzaufwand hängt an:

  • Zahl der Geschosse und Objekte

    Jedes Blatt wird einzeln gestaltet, damit die Darstellung über alle Geschosse einheitlich bleibt.

  • Umfang der Möblierung

    Eine leere Darstellung ist schneller fertig als eine durchgestaltete mit Nutzungsvorschlägen für jeden Raum.

  • Besonderheiten des Zuschnitts

    Ungewöhnliche Raumformen brauchen mehr Überlegung, weil die Möblierung dort tatsächlich etwas erklären muss.

  • Vorhandene Grundlage

    Liegt bereits ein aktueller Bestandsgrundriss von uns vor, entfällt der Ortstermin.

Alle Leistungen in Ingelheim am Rhein

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