DWG-Datei in Dachau — das Format, das den Geländeverlauf mitnimmt

Die DWG ist kein anderes Dokument, sondern derselbe Plan in einem anderen Zustand: als bearbeitbare Geometrie mit getrennten Ebenen für Wände, Öffnungen, Bemaßung und Beschriftung. Wer damit weiterarbeitet, zeichnet nicht neu — die Fachplanung legt ihre Ebene darüber, ein Entwurf verschiebt eine Wand, ein Handwerksbetrieb entnimmt Maße direkt aus der Geometrie.

Für Dachauer Vorhaben kommt ein Argument hinzu, das anderswo weniger wiegt. An den Hanglagen gehört der Geländeverlauf zur Planungsgrundlage, und er ist das, was sich am schlechtesten aus einer PDF herauslesen lässt. In der bearbeitbaren Datei liegen Geländepunkte und Anschlusshöhen als Geometrie vor und lassen sich weiterverwenden — für Schnitte, für die Kubatur, für die Freianlagenplanung.

Klar bleibt dabei die Rollenverteilung: Was bei der Bauaufsicht eingereicht wird, ist die feste, maßstäbliche Bauvorlage als PDF. Die DWG ist die Datei, mit der davor und danach gearbeitet wird.

Wann sich die DWG in Dachau lohnt

Sobald jemand nach Ihnen noch am Plan arbeitet:

  • Wenn mehrere Fachplanungen auf derselben Grundlage aufsetzen.
  • Bei Umbau oder Umnutzung mit mehreren Varianten.
  • Wenn am Hang die Freianlagen mitgeplant werden.
  • Wenn ein eigenes Büro oder ein Bestandshalter die Pläne fortführt.
  • Wenn Handwerksbetriebe Maße direkt aus der Zeichnung entnehmen sollen.
  • Wenn ein Bestandsplan über Jahre nachgeführt werden soll.
Ohne Ordnung in den Ebenen ist die Datei wertlos

Ob eine DWG Arbeit spart oder erzeugt, entscheidet sich nicht am Format, sondern an drei Eigenschaften. Die erste ist die Ebenentrennung. Liegen Wände, Öffnungen, Bemaßung, Beschriftung und Möblierung auf derselben Ebene, muss jeder, der etwas ausblenden will, die Elemente einzeln auswählen — die Datei ist dann kaum besser als ein Bild. Brauchbar wird sie erst mit einer klaren Gliederung, in der jede Informationsart ihre eigene, nachvollziehbar benannte Ebene hat. Die zweite ist die Frage, ob die Geometrie gemessen oder nachgezogen wurde. Eine Datei, die durch Nachzeichnen eines eingescannten Altplans entstanden ist, sieht aus wie eine CAD-Zeichnung und trägt die Ungenauigkeiten der Vorlage in sich: Linien, die sich nicht treffen, Wände ohne durchgehende Stärke, Maße, die nicht zur Geometrie passen. Wer daraus Flächen oder Mengen ableitet, rechnet mit ungeprüften Werten. Die dritte betrifft den Bezug. Ohne definierten Nullpunkt und einheitliche Zeichnungseinheit lassen sich Pläne nicht überlagern — und genau dafür wurde die Datei angefordert. Am Hang kommt eine vierte Anforderung hinzu: Geländepunkte gehören auf eine eigene Ebene mit Höhenangabe, nicht als Beschriftungstext in die Zeichnung. Nur dann kann die Fachplanung damit rechnen, statt die Werte abzutippen.

Was geliefert wird

Was Sie am Ende in Händen halten:

Die Bestandsgeometrie

Wände, Öffnungen, Maßketten und Raumbezeichnungen, jeweils auf ihrer eigenen Ebene abgelegt.

Höhenpunkte des Geländes

Am Hang eine gesonderte Ebene mit den gemessenen Werten — Grundlage für Schnitte, Kubatur und Außenanlagen.

Die feste Ausgabe dazu

Dieselbe Zeichnung als maßstäbliche PDF. Sie geht an Behörde, Bank und alle, die nur lesen sollen.

Ein festgelegter Ursprung

Nullpunkt und Zeichnungseinheit sind definiert, sodass sich mehrere Pläne deckungsgleich übereinanderlegen lassen.

Was für die Erstellung gebraucht wird

  • Eine echte Messung

    Wird nur abgezeichnet, entsteht eine hübsche Fassung derselben alten Ungenauigkeit.

  • Frühere CAD-Dateien

    Sie lassen sich fortführen, sofern ihre Gliederung bekannt und tragfähig ist.

  • Vorgaben zur Ebenenstruktur

    Arbeiten Fachplanung oder Bestandshalter nach eigenem Standard, wird dieser übernommen.

  • Angabe der Zielsoftware

    Bestimmt Version und Ausgabeformat, damit beim Öffnen nichts verloren geht.

  • Umfang der Darstellung

    Ob Möblierung, Haustechnik, Gelände oder Nebengebäude enthalten sein sollen, wird vorab festgelegt.

Typische Dachauer Anlässe

Umbau am Hang mit Freianlagenplanung

Gebäude- und Geländegeometrie liegen in einer Datei, sodass Terrassen, Wege und Stützmauern darauf aufsetzen können.

Sanierung einer Villa mit mehreren Fachplanungen

Alle arbeiten auf derselben Bestandsgeometrie, statt jeweils eigene Grundlagen zu erzeugen.

Varianten für einen Dachausbau

Aus einem gesicherten Bestandsplan entstehen Alternativen, ohne die Ausgangsgeometrie neu zu zeichnen.

Fortschreibung nach Fertigstellung

Die Datei wird auf den ausgeführten Zustand nachgeführt und bleibt als Bestandsdokumentation nutzbar.

So entsteht die DWG

  1. Zielsystem abfragen

    Aus Software und Arbeitsweise der Empfängerseite ergeben sich Gliederung, Dateiversion und Lieferumfang.

  2. Aufmaß am Objekt

    Geometrie, Wandstärken, Öffnungen und Höhen — an der Hangkante zusätzlich die Geländepunkte.

  3. Strukturiert aufbauen

    Die Ebenengliederung entsteht während des Zeichnens; nachträgliches Sortieren führt selten zu einem sauberen Ergebnis.

  4. Kontrolldurchgang

    Geprüft wird, ob die Geometrie geschlossen ist, die Bemaßung dazu passt und der Ursprung sitzt.

  5. Lieferung

    Sie erhalten die bearbeitbare Datei in der abgestimmten Version und die feste PDF dazu.

Was den Aufwand in Dachau bestimmt

Wie viel zu zeichnen ist und wie streng die Vorgaben sind:

  • Umfang des Gebäudes

    Für jede Ebene entsteht eine eigene, vollständig gegliederte Zeichnung.

  • Erfassung des Geländes

    An der Hangkante kommen die Höhenpunkte hinzu, samt ihrer sauberen Ablage in der Datei.

  • Gewünschter Inhalt

    Haustechnik, Möblierung oder Außenanlagen gehen über einen reinen Bestandsgrundriss hinaus.

  • Vorgegebene Standards

    Ein fremder Ebenenstandard will übernommen und über alle Blätter durchgehalten werden.

Alle Leistungen in Dachau

Bauantrag, Aufmaß, Grundriss, Wohnflächenberechnung, Nutzungsänderung und Energieausweis — Übersicht für Dachau ansehen →

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